Jobs und die Story „Apple“ aus einem anderen Blickwinkel

Einen interessanten, andersartigen, Blick auf die bewegte Geschichte von Apple und darauf, wie „gut“ sie im Film „Jobs“ transportiert wird bietet ein Google Plus Beitrag/Kommentar von Steve Wozniak, der Mitgründer von Apple ist.

Lesenswert 😉

23. Januar 2014 · NetFeed 0 Kommentare

SSL für OwnCloud/RaspberryPi: CommonName setzen!

Gestern wurde ich von einem Freund gefragt, woran es liegen könnte, dass die Windows- und MacOSX-Clients an seiner RaspberryPi OwnCloud ihn mit der Fehlermeldung anschrien:

„Interne Fehlernummer 1060 aufgetreten. Server certificate was missing commonName attribute in subject name.“

Er hatte OwnCloud auf dem RaspberryPi mit der Anleitung von jankarres.de installiert. Beim durchlesen bestätigt sich das, was in der Fehlermeldung schon steht: In Schritt 14 wird bei der Erzeugung des SSL Zertifikats der CommonName nicht befüllt. Normalerweise sollte hier aber Hostname+Domain stehen, unter dem das SSL Zertifikat eingesetzt wird. Betreibt man die ownCloud hinter einem DnyDNS Dienst, also zum Beispiel „myLittePiServer.homelinux.net“.
Mehr Informationen zum commonName in der SSL FAQ.

Vermutet, ausprobiert (SSL Zertifikat neu erstellt und ersetzt), und schon syncen alle Clients ohne sich zu beschweren 🙂

Möchte man übrigens SSL Zertifikate verwenden, die nicht nur „self-signed“ sind, bietet sich CACert an. Dort bin ich auch „Assurer“ (heisst ich bin „Mitglied des Web of Trust“ mit genügend Punkten um andere zu beglaubigen) und kann bei Bedarf unterstützen. Leider ist das Root-Zertifikat von CaCert nicht per Default in den Zertifikatsdatenbanken von Betriebsystemen installiert, so dass ohne Installation des CA Cert Stammzertifikats weiterhin die Warnung erscheint, dass das Serverzertifikat nicht überprüft werden konnte.
Alternativ soll startssl.com eine gute Adresse sein, bei der man kostenlos (für einfache Zertifikate) bis kostengünstig (ca. $60) SSL zertifikate erstellen kann – selbst konnte ich es aber noch nicht ausprobieren. Sollte jemand dazu kommen, würde ich mich über Rückmeldung freuen 🙂

Viel Spass mit der eigenen „Cloud“ 🙂

18. Dezember 2013 · RaspberryPi, Software 0 Kommentare

Graffiti timelapse

Ein wunderbares Timelapse aus der Graffiti Szene:

gefunden via forfilmssake.com

12. Dezember 2013 · Film, NetFeed, Pick 0 Kommentare

Google Play Music – All inclusive

Seit heute ist Google Play als kommerzieller Streamingdienst mit dem Angebot „all inclusive“ in Deutschland verfügbar.
Wie an verschiedenen Stellen im Netz zu lesen ist, setzt Google vor allem auf die nahtlohse Integration in Android und das dadurch „optimale Benutzererlebnis“.
Die technischen Merkmale (>20 Mio. verfügbare Songs, Streamingqualität, etc. ) sind vergleichbar zu Spotify und anderen Diensten und lockt für schnellentschlossende mit einem Angebotspreis von 7,99 € pro Monat. Verglichen mit den 9,99 €, die Spotify haben möchte, ist das ein gutes Angebot.

Mich stört leider schon einige Zeit an der Google Play Music App, dass dort sämtliche auf dem Greät abgespeicherten Audiofiles in die lokale Bibliothek aufgenommen werden – also auch die Podcasts, die BeyondPod für mich herunterlädt. Bei der Zufälligen Wiedergabe ist es dann störend, wenn auf das Lieblingsstück eine Podcastepisode folgt, obwohl ich statt Gequatsche gerade lieber Musik hören möchte.

Natürlich bin ich mit diesem Problem nicht alleine auf der Welt, doch auch die auf Stackexchange (http://android.stackexchange.com/questions/37490/how-do-you-prevent-google-music-from-importing-all-mp3-files-on-the-device) beschriebene Lösung unter verwendung von .nomedia Dateien hilft leider nicht.
Der direkteste Weg, eine .nomedia Datei in einem Verzeichnis auf Android zu erstellen, scheint übrigens die Terminal App zu sein. Verschiedene Dateimanager und Der Zugriff via USB Kabel vom Computer führten zu .nomedia.txt und .nomedia.c Dateien >:-| Spart euch den Umweg,falls ihr es versucht. Terminal App, ins entsprechende Verzeichnis wechseln und folgenden Befehl eingeben:

touch .nomedia

Aber ob es nun auf diesem Wege funktioniert oder nicht – viel zu umständlich auf jeden Fall. Schade, dass ich nicht in Google Music selbst gezielt Verzeichnisse ausschliessen kann. An diesem Punkt hat die Google Play Music definitiv Nachholbedarf 🙂

Angesehen von diesem Manko macht die Play Music und die dazugehörige App einen guten Eindruck, die Zufallswiedergabe funktioniert gut und die Radiofunktion liefert einen guten Mix zum gewählen Genre.

Die Verfügbarkeit des Streamingdienst kann vielleicht noch ein interessantes Kriterium sein, wenn ich mir überlege, ob Spotify oder Google Music: Spotify-Clients gibt es auf sehr viel mehr Plattformen und Geräten – sogar auf meinem Fernseher, der mit seinen Mediafähigkeiten den Mini-PC als Medienabspielgerät abgelöst hat.

6. Dezember 2013 · Android, Mobile, NetFeed, Software 0 Kommentare

ZSH: Kommandos aus der Historie ausschliessen

Gerade eben ein super Feature der ZSH (für alle die es noch nicht kennen: ZSH ist zusammen mit oh-my-zsh die Kommandozeile) entdeckt:


HIST_IGNORE_SPACE: Durch ein vorangestelltes Leerzeichen verhindern, dass ein Kommando in der Historie gespeichert wird

Have fun 🙂

6. Dezember 2013 · Linux, Software 0 Kommentare

JellyBean (Android 4.3) für Samsung Galaxy S3 im Anflug

Gute Neuigkeit via allaboutsamsung.de 🙂 :

Samsung setzt Android 4.3 Update für Galaxy S III fort – noch nicht in Deutschland, aber die Schweiz anscheinend schon 🙂 Mal sehen, wann ‚was kommt.

5. Dezember 2013 · Android, Mobile 0 Kommentare

Google Play Guthabenkarte

oder: Gründe, einen Raspberry Pi in einen WLAN-VPN-Router zu verwandeln.

Da sind sie nun also erhältlich und endlich gibt es auch für Leute ohne Kreditkarte, die Möglichkeit im Android-Appstore aka Google Play kostenpflichtige Apps (und andere Inhalte) zu erwerben.

Nachdem ich die lang erwarteten Karten dann auch im Rewe in Weil am Rhein entdeckt habe, wollte ich es wissen und habe eine gekauft.

Erste Erkenntnisse:

  • Es reicht nicht ein „deutsches“ Google Konto zu haben (in Deutschland / über dt. Netz erstellt, deutsche Rechnungsadresse, etc., Gerät aus dt. Handel), sondern man scheint sich auch zum Einlösen der Karte in Deutschland aufhalten zu müssen. Verbindet sich das Gerät z.B. über einen schweizer Internetprovider zu Google Play, erscheint die Meldung „Guthabenkarten sind in Deinem Land nicht verfügbar“.
  • Über VPN eine dt. Internetverbindung zu simulieren schlägt leider auch fehl. Weder direkt auf dem Gerät VPN zu benutzen, noch über einen „VPN-enabled-Hotspot“ eines zweiten Android-Handy zu gehen, führt zum Erfolg. Bei der ersten Variante beendet sich Google Play kommentarlos, bei der zweiten meldet es lapidar „keine Verbindung“. Letzteres ist damit zu erklären, dass es mit Android anscheinend „per default“ nicht möglich ist, eine VPN Verbindung per WLAN Tethering zu teilen. 🙁

Da der Ansatz, ein VPN zu benutzen, der vielversprechendste zu sein schien, habe ich als nächsten Schritt versucht, einen „WiFi-to-VPN“ Router zu konfigurieren. Bei den beiden naheliegenden Variante, direkt über die GUI Tools der beiden gerade verfügbaren Desktop Systeme hier, schlug leider fehl. MacOS ist der Meinung, eine freigegebene Internetverbindung lieber an der etablierten VPN Verbindung vorbei direkt über die Ethernetverbindung zu routen. Das Kubuntu System scheiterte an der hardwareseitigen Unterstützung des WLAN Moduls im Dell Latitude E6410 für den AccessPoint Modus – Intel-Chipsätze sind hier nicht so gesegnet.

Also auf zur nächsten Stufe: Den Raspberry Pi in einen Wifi Access-Point und VPN-Router verwandeln. Die grundsätzlichen Schritte sind auf e-linux-org: RPI-Wireless-Hotspot gut erklärt.
Eine Hürde stellte noch mein WiFI-Dongle dar (LogiLink WL0084A mit RealTek RTL8192CU Chipsatz), der nicht direkt durch hostapd (das softwareseitig den Access-Point bereistellt) unterstützt wird. Zum Glück findet sich auch hierfür im Internet Abhilfe (Raspberry Pi Access Point using RTL8192cu), wobei mich die schnelle Lösung, einfach ein Binary aus einer DropBox Freigabe herunterzuladen schon hat stutzen lassen. Es gibt definitiv vertrauenswürdigere Quellen. Wenn man vorhat den RaspberryPi in sein normales Netzwerk zu integrieren ist diese Variante definitiv nicht zu empfehlen.

Während des weiteren Feintuning bin ich dann noch über ein Tutorial gestolpert, dass auch den von mir genutzten WiFi Adapter bzw. Treiber nutzt und ebenfalls einen binär-Downlaod für das gepatchte hostapd verlinkt: http://learn.adafruit.com/downloads/pdf/setting-up-a-raspberry-pi-as-a-wifi-access-point.pdf
Auf Seite 22 wird dort auch erklärt, wie man die neue Version aus den Quellen kompiliert – und man damit die change hat, nachzuvollziehen worin die Änderungen bestehen und Sicherheitsbedenken ausräumen kann.

Nachdem wir nun also einen Access Point zur Verfügung haben, der uns an einem „deutschen Internetanschluss“ ins Internet leitet, sollte doch hoffentlich alles gegessen sein.
Soweit die Theorie 🙂 Denn Google Play zeigt auf dem „Zielgerät“ das gleiche Verhalten wie schon zu Anfang – es beendet sich kommentarlos wieder. Auf einem anderen Gerät werden zwar die Preise in Euro angezeigt (sicheres Zeichen dafür, das Play zumindest nicht mehr meint, wir wären in CH), aber es fehlt der „Einlösen“ Menüpunkt.

Alternativ bleibt noch der Weg über die Website https://play.google.com/store. Also über einen normalen Desktop & Browser und VPN dort eingeloggt und sehen wir den ersehnten „Einlösen“ Button. Wenige Schritte später erscheint die Bestätigung, dass
das Guthaben dem Konto gutgeschrieben wurde. Klar hätte man diesen Weg von Anfang an gehen können, aber dann hätten wir den Spass mit dem Pi ja nicht gehabt und jetzt keinen WiFi-VPN ROuter zur Hand, der Sicher auch an anderer Stelle nützlich sein kann 🙂

Den Kauf der ersten App vollziehen wir dann ohne VPN – ohne Probleme. Der angezeigte CHF Kurs wird in Euro umgerechnet und wie erwartet mit dem zuvor zugebuchten Guthaben verrechnet 🙂

Abschliessende Erkenntnis:

Hat man dann mal Guthaben auf seinem Konto, scheint es wiederrum egal zu sein, wo man sich aufhält – Apps und andere Inhalte kann man dann einfach von diesem Guthaben bezahlen.

Also, viel Spass jetzt auch ohne Kreditkarte im Play Store 🙂

P.S.: Über andere Probleme mit international genutzen Google Konten und den Guthabenkarten weiss der Blog stadt-bremerhavenzu berichten: Guthabenkarten nur mit dt. Adresse nutzbar.

28. Juli 2013 · Android, Linux 0 Kommentare

Sprachkurisositäten

Jemals über komische Sprach“features“ in Programmiersprachen gewundert? Oder über Kurisositäten geärgert?

Hier findet sich eine wunderbare Sammlung, gut um einfach mal zu lachen oder sich zu beruhigen, das die Absurdität in Sprache X, über die man sich gerade geärgert hat doch relativ harmlos ist 😉 :

http://stackoverflow.com/questions/1995113/strangest-language-feature

Viel Spaß 🙂

12. Juni 2013 · Pick, Software, Work 0 Kommentare

Route aus Google Maps exportieren

Der Blogpost Google Maps – Route speichern erfreut sich immernoch grosser Beliebtheit, aber leider funktionier die Anleitung / der Trick (anfügen von &output=kml an die URL) nicht mehr . Also ein kurzes Update.

Man muss jetzt den Umweg über die „My Maps“ (Meine Karten) seines Google Profil gehen:

Nachdem man also eine Route zusammengestellt hat, wählt man am Ende der Liste der Stationen der Route am linken Bildschirmrand „Save to My Maps“ . Danach erscheint das im ersten Bild gezeigte Miniformular, in dem man eine existierende Karte oder das Hinzufügen einer neuen Karte („Other…“) auswählen kann.

save_to_mymaps_step1

Nachdem man hier uf „Speichern“ geklickt hat, gelangt man zur im zweiten Bild gezeigten Ansicht und findet dort den Link zum Herunterladen des KML, das die Route enthält:

save_to_mymaps_step2

Viel Spass beim Weiterverarbeiten der Routen 🙂

3. Juni 2013 · NetFeed 3 Kommentare

Wir sterben alle.

Bei Zen Pencils gibt es diese Woche einen wirklich guten Comic mit dem Titel „We’re all dying“.

Sehr „tiefes“, philosophisches Thema, dass dort aufgehangen an einem Zitat aus How To Be a Woman von Caitlin Moran aufgegriffen wird.

Lesenswert und genial illustiert. 😉

25. Mai 2013 · NetFeed, Pick 0 Kommentare

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