IT-Desaster

Mit dem heutigen morgen wurde dieser Herbst zum „Herbst der persönlichen IT Desaster“ 🙁

Das Display meines schönen IBM/Lenovo Thinkpad R60 wird seit heute morgen durch eine ansprechende senkrechte Linie geziert – natürlich ist das Gerät seit August außerhalb der 12 monatigen Garantie und ich habe beim Kauf auch nicht die 180 EUR für eine Garantieverlängerung auf 3 Jahre investiert. Obwohl ich lange überlegt hatte und sich ja jetzt auch zeigt, dass es sich gelohnt hätte. Ein Gespräch mit einem Lenovo Service Partner hat eben ergeben, das mich eine Reperatur, die dem Tausch des Displays entspricht, 487 EUR kosten würde. Viel, viel Geld 🙁 Mal sehen, ob es mir das wert ist, ich denke meine Thesis werde ich jetzt erstmal mit Pixelfehler zuendeschreiben. Zumal ich hier zuhause am Schreibtisch ja auch zusätzlich mit externem Monitor arbeite…
Gelernt: Wenn man viel Geld für ein gut ausgstattetes Notebook ausgibt, das man intensiv nutzen und länger als 2 Jahre behalten möchte, lohnt es sich grundsätzlich, ein wenig mehr Geld für eine Garantieverlängerung auszugeben. Notebookteile lassen sich eben nicht so vergleichsweise einfach und günstig wie Teile eines Desktop-PCs tauschen.

Dabei bin ich mit dem R60 doch so zufrieden. Verdammt.

Aber warum Herbst der IT-Desaster? Naja, außerdem ist vor wenigen Wochen mein „Home-Server“ mit einem Festplattendefekt kaputtgegangen und meine EMail – Inbox auf dem IMAP Server wurde durch ein amoklaufendes eMailprogramm gelöscht, beides Dinge die ordentlich Arbeit nach sich zogen….

7. Dezember 2007 · Studentenleben 7 Kommentare

Die Uhr lesen

..muss man manchmal ganz neu lernen, besonders, wenn man aus dem Norden oder Westen in die südlichen Gefilden des Landes vorrückt. Diese Erfahrung habe ich hier in Stuttgart auch machen müssen, und verquere Zeitangaben wie „dreiviertel neun“ bringen mich immernoch durcheinander..
Die Seite norddeutschelernendieuhrzulesen.de will hier Abhilfe schaffen und bietet außerdem eine nette Übersichskarte, die zeigt, das die Verteilung der Richtig- und Falschsager erstaunlicherweise ausgeglichen zu sein scheint.
Nur das Layout der Seite finde ich etwas sehr gewöhnungsbedürftig 😉

4. Dezember 2007 · Studentenleben 4 Kommentare

Backup

Nur so als Erinnerng an all‘ die Backupverweigerer da draussen:


The world is divided into two types of people:
those who have lost data and
those who will.

😉

30. November 2007 · NetFeed, Work 0 Kommentare

Open Moko

Seit meiner Rückkehr hab‘ ich nur wenig Zeit zum durchatmen gehabt. Ein Grund dafür ist, dass ich in diesem Semester mein Bachelorstudium abschließen werde.
Vor gut einer Woche habe ich also meine Bachelor Thesis angemeldet – ich schreibe über das Open Moko Projekt. Ziel dieses Projekts ist es, eine komplett offene Plattform für Smartphones auf Basis von Linux bereit zu stellen.
(Ein Gerät ist dann ein „Smartphone“, wenn man es als Micro-Laptop mit Telefonfunktionen betrachten kann. PDA (also Geräte die dem guten alten Palm Pilot ähneln) und Handy in Einem passt ebensogut 😉 .

Nun hat Google ja vor kurzem Android angekündigt, und Loorbeeren eingesammelt, die eigentlich Trolltech (Initiator von Qtopia) und OpenMoko/FIC zugerechnet werden sollten. Schließlich sind diese Projekte schon deutlich länger unterwegs und haben auch schon wirkliche Erfolge zu verbuchen. Von Android ist jedoch bisher nur ein SDK zu bekommen, das nicht ganz hält, was versprochen wurde. Von einer wirklich offnenen Plattform ist nicht viel zu sehen, es wird davon gesprochen, dass „Teile der Plattform“ später freigegeben werden. Das kann im Zweifelsfall auch nur der Teil sein, bei dem sie dank der ursprünglichen Lizenzen dazu gezwungen sind – wie dem Linux Kernel, zum Beispiel.
Derzeit scheint es außerdem so, das durch das angestrebte Lizenz-Modell für Android den beteiligten Herstellern doch wieder viel Spielraum gewährt wird, um den Benutzer doch wieder in das Korsett des Konsumenten, dem man fast beliebig vorschreiben kann was er wie tun kann. Irgendwie doch wieder wie zuvor, oder auch ähnlich zum iPhone und den vielen anderen geschlossenen Plattformen.

Was sind denn die Vorteile eine offenen Plattform?
Zunächsteinmal scheint es offensichtlich, dass offene Standards, Schnittstellen und in letzter Konsequenz offene Systeme Innovationen sehr stark fördern. Ein Vergleich der Innovationsfreudigkeit der Mobilfunkbranche und der Internetbranche, die beide ihre Anfänge in den 70ern haben, bestätigt dies.
Neben dieser grundsätzlichen Einschätzung hat eine offene Plattform auch handfeste Vorteile für den Konsumenten. Es wird einem nicht diktiert, was man mit seinem teuer bezahlten Gerät machen kann, und was nicht, es gibt tendenziaelle wesentlich ufangreichere Dokumentationen und auch ausgefallene Anwendungsmöglichkeiten lassen sich realisieren. Vorbei die Zeiten, in denen man sein Handy nur mit Outlook syncronisieren kann – eine offene und dokumentierte Schnittstelle bedeutet, das es Möglich ist, mit endlichem Aufwand jede Software zur Zusammenarbeit zu bewegen.

Begleitend zum OpenMoko Projekt gibt es die OpenMoko Inc., die als Tochterfirma des taiwanischen Herstellers FIC das erste voll von OpenMoko unterstütze Smartphone, den Neo1973, herstellt und die Kernentwickler von OpenMoko bezahlt. Die Entwicklerversion dieses Geräts (welches über den Shop erhältlich ist) habe ich für meine Arbeit zur Verfügung – ihr könnt es hier auf dem Bild sehen 🙂
Für den Jahreswechsel ist die Endkundenvariante des Gerätes angekündigt, mit hochauflösendem Display, dazu passendem Grafikbeschleuniger, einem leistungsfähigem Prozessor, GPS- und WiFi-Modulen. Insgesamt absolut auf der Höhe der Zeit. Realistisch darf man wahrscheinlich erst Anfang 2008 mit dem Gerät rechnen, doch wenn ich im Gegenzug ein wirklich ausgereiftes Gerät erhalten kann, nehme ich diese Verzögerung doch gerne hin…
Eine weitere Besonderheit ist an diesem Projekt ist, das man sehr tiefe Einblicke in die Entwicklungsschritte für ein solches Gerät bekommt. FIC und OpenMoko ist die Anstrengung, sich der OpenSource Szene zu öffnen, hoch anzurechnen.

Ein paar Fotos hab ich in der Fotogalerie abgelegt, in den nächsten 8 Wochen könnten sich die Einträge hier zum Thema OpenMoko durchaus häufen – wenn ich überhaupt zum bloggen komme…

29. November 2007 · Linux, Openmoko, Studentenleben 12 Kommentare

Musikindustrie, mal wieder.

Auf SpOn gibt es im Artikel Schnüffelhilfe vom Staat Andeutungen dazu, dass sich unser neuaufgebauter Überwachungsstaat von der Industrie benutzen lässt, gegen seine Bürger, also eigentlich gegen sich selbst. Erschreckend.

Dagegen ist das Interview „Die fetten Jahre sind vorbei“ mit Rodrigo Ganzalez (Ärzte Bassist) in der aktuellen C’t 25/2007, Seite 84, wirklich nett zu lesen und bringt es mal wieder auf den Punkt:
Die bisherigen Geschäftmodelle sind durch, Protektionismus und sich verschanzen bringt offensichtlich nichts und ist Geldverschwendung und Kundenverarsche – egal, ob DRM oder „der Rechtsweg“.
Das neue Album „Jazz ist Anders“ von „der besten Band der Welt“ ist, so finde ich nach einem persönlichem Test, übrigens wirklich gelungen und steht schon auf meinem Wunschzettel 😉

Kleiner Nachtrag: Developer Day

Der Developer Day am Freitag war rundum gelungen. Die Referenten waren großartig, ich habe viele Anregungen mit nach hause genommen und als kleinen Nachtisch hat Bernhard mir eben den Dilbert-Comic von gestern geschickt 🙂
Danke nochmal an alle Beteiligten für den schönen Tag!

27. November 2007 · Studentenleben 0 Kommentare

Developer Day 2007

Morgen findet an der Hochschule der Medien der „Developer Day 2007“ statt – unter dem Thema „Agile Development“ haben wir einige gute Referenten mit interessanten Vorträgen eingeladen (und auch Zusagen bekommen 🙂 ).
Wer nicht vor Ort dabei sein kann, dem steht zumindest noch der Livestream und der Livechat über unsere kleine Homepage zur Verfügung 🙂

Ich hoffe, es wird alles so laufen, wie geplant und dass trotz des Kükenfest heute Abend viele Leute – ob per Stream/Chat oder vor Ort – dabei sind 🙂 Ihr seid herzlich eingeladen, und Anwesenheit vor Ort wird mit sozialer Interaktion und frischem Kaffee belohnt 😉

Link: Die Pressemitteilung und offizielle Ankündigung auf den Seiten der HdM. (vielen lieben Dank nochmal an Anita für den Pressetext 😉 )

22. November 2007 · Studentenleben 2 Kommentare

Schnee!

In der vergangenden Woche gab es hier in Stuttgart den ersten Schnee, und das auch gleich richtig – Donnerstag haben habe ich mein Auto von einer 15cm dicken Schneedecke befreien müssen.
Herrlich, diese weiß bedeckte Landschaft lässt den grauen Himmel auf einmal nur noch halb so drückend erscheinen, und so kann man den Winter direkt besser ertragen. In den Tagen bis heute ist schon wieder einiges Weggetaut, dafür schneit es aber zwischendurch auch immer mal wieder.
Nachdem mir vor gut 1,5 Jahren mein altes Moutainbike hier in Stuttgart geklaut wurde, habe ich mir nun ein neues gebrauchtes Moutainbike zugelegt – sicherlich eine Ecke besser als das Alte, aber nach der letzten Erfahrung werde ich es ‚eh nicht draussen stehen lassen, sondern immer schön mit auf’s Zimmer nehmen. Oder um einen Platz im Fahrradkeller betteln.
Danke nochmal an Sebastian, der mir das gute Stück gelassen hat und viel Spaß in Oz! 🙂
Mit eben diesen war ich natürlich auch schon im Schneewald unterwegs – ein heiden Spaß 😀
So, genug erzählt für heute 🙂
Ich hoffe, ihr hattet auch einen guten Start in den Winter!

17. November 2007 · Bike, Studentenleben 3 Kommentare

Webdemo

Warum diese schwarze Box beim ersten Aufruf der Seite an diesem 9.11. ?
Das Internet soll schwarz tragen: Das Internet trauert um das Telekommunikationsgeheimnis

Infos auf heise: Webdemo gegen die Vorratsdatenspeicherung: Internet soll schwarz tragen

Auf dass sich die werten Abgeordneten noch besinnen…

9. November 2007 · NetFeed, Politik 9 Kommentare

Karneval 2008

Ist am ersten Februarwochenende. Also vom 31.01.2008 (Weiberfastnacht) über Rosenmontag am 04.02.2008 bis zum 07.02.2008, Aschermittwoch.
Warum ich das schreibe? Weil ich gerade festgestellt hab, das in der Jahresübersicht meines Terminkalenders ( ja, ich benutz‘ noch / bzw. wieder so ein Büchlein) genau dieses Datum falsch eingetragen ist.
Ärgerlich, schliesslich sind die Dinger nicht billig.

31. Oktober 2007 · Studentenleben 7 Kommentare

„In was für einem Land leben wir denn?“ „In einem Sicheren.“

Über Sven’s Blog bin ich gestern Abend auf die Geschichte eines jungen Pärchen, deren Flitterwochen durch einen Polizeieinsatz unterbrochen wurden, aufmerksam geworden.

Bitte, nehmt euch 10 Minuten zeit und lest sie durch – es ist einfach erschreckend, wie weit es mittlerweile gehen kann, wenn ein „aufmerksamer Mitbürger“ der Polizei ein paar vage Andeutungen meldet…

Das Politblog hat sich darum gekümmert, bei der zuständigen Polizei nachzufragen, bestätigt die Geschichte und liefert einige Hintergrundinformationen: politblog: Polizeiüberfall in der Lüneburger Heide

Gerade vor diesem Hintergrund ist es meine Meinung nach wichtig, aktiv zu werden – deshalb ein Hinweis auf die bundesweiten Protestaktionen und Demonstratrionen am kommenden Dienstag der Aktion Freiheit statt Angst , um den sich ausweitenden Überwachungsstaat entgegenzuwirken.

31. Oktober 2007 · Politik 0 Kommentare

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