Ruby on Rails mit Apache

Möchte man eine Rails-Anwendung, wie zum Beispiel Redmine (eine Anwendung zur Verwaltung von Projekten, mit einer beeindruckenden Featureliste) unter Linux mit dem Apache 2 bereistellen, bietet sich das noch recht junge Apache Modul Passenger (aka mod_rails) an.

Für Ubuntu sind sogar mod_rails Pakete verfügbar, nach eigener Erfahrung muss ich jedoch von deren Verwendung – und das ist der Grund für diesen Blogeintrag – abraten.

Warum? In den Abhängigkeiten des Pakets wird der Apache in der Version mpm-worker verlangt. mpm-worker bezeichnet hierbei die interne Arbeitsweise des Apache und impelemtiert einen Hybrid-Webserver mit Multi-Thread und Multi-Prozess-Unterstützung, was große Performancegewinne und Skalierbarkeit verspricht. Alternativ dazu gibt es u.a. noch die Variante mpm-prefork, die einen im Voraus forkenden Webserver ohne Thread-Unterstützung bietet. Durch das Forken und die fehlende Threadunterstützung besitzt diese Varante zwar weniger Flexibilität, jedoch deutlich mehr Stabilität. Außerdem können nicht-threadsichere Module und Bibliotheken wie zum Beispiel PHP verwendet werden.

Die Verwendung von mpm-worker führte bei mir zu massiven Problemen. In meinem Fall war es ein kleiner V-Server, auf dem es zu Speicherproblemen kam, die sich folgendermaßen im Errorlog zeigten:
[Thu Oct 30 19:12:52 2008] [alert] (12)Cannot allocate memory: apr_thread_create: unable to create worker thread

oder

[Thu Oct 30 19:14:22 2008] [error] (12)Cannot allocate memory: fork: Unable to fork new process
*** Exception Errno::ENOMEM in spawn manager (Cannot allocate memory - /usr/bin/apxs2 -q BINDIR 2>/dev/null) (process 29905):
from /var/lib/gems/1.8/gems/passenger-2.0.3/lib/passenger/platform_info.rb:67:in ``'
[...]

Nach einigen Versuchen, mit verschiedenen Direktiven für mod_rails/passenger dem Problem beizukommen, habe ich das Paket deinstalliert und mittels
gem install passenger
passenger-install-apache2-module

wieder installiert. Gleichzeitig den Apache mpm-worker gegen den mpm-prefork getauscht, und schon läuft die Anwendung rund und ohne Fehlermeldungen oder Warnungen im Logfile.
Bei dieser Variante kann man auch problemlos PHP5 parallel auf dem selben Apache-Server nutzen.

Eine andere Variante, mpm-worker mit PHP zu nutzen ist übrigens der Einsatz von FastCGI. Dies soll der Vollständigkeit halber erwähnt sein. Allerdings hat man damit die Speicherprobleme von mod_rails/passenger noch nicht gelöst, aber vielleicht lagen diese bei mir ja auch „einfach nur“ an dem V-Server.

5. November 2008 · Linux, Software 2 Kommentare

Andriod auf Openmoko Freerunner verfügbar

Sean McNeil hat Images für den Openmoko Freerunner erstellt, zum Download bereit stehen sie über sein Userprofil im Openmoko Wiki.

Da es sich hierbei nicht um die angekündigte Version von Koolu handelt, ist es nur eine Vorabversion, bei der das ein oder andere noch hakt. So scheint derzeit Wifi ebensowenig zu Funktionieren wie GPS oder der Login auf dem Freerunner mit SSH und dem USB Kabel.
Auch muss auf der SD-Karte zwingend eine ext3-Partition vorhanden sein, damit Android dort Dateien auslagern kann. (Genaueres beschreibt Sean McNeil auf der oben genannten Seite)

Weitere Details finden sich im entsprechenden Android-Thread auf der Openmoko Community Mailingliste, die dort erwähnten Probleme kann ich leider bestätigen – aber es ist ja auch nur ein Vorab-Image ;-)

Schön zu sehen, das das Projekt vorran kommt, ich bin gespannt wann ich meine erste Android-Anwendung auf dem Freerunner installieren kann….

Weitere Openmoko News brachte das letzte Community Update vom Wochenende. Neben eingen Verbesserungen und Beseitigungen von störenden Fehlern wird auch der Port von Doom auf Openmoko erwähnt. Nach DukeNukem ein weiteres nettes Gimmik :-)

5. November 2008 · Openmoko 0 Kommentare

AC/DC on Excel

Ein AC/DC Video in Excel – da hatte definitiv jemand zuviel Zeit :)

Sieht aber auch ein wenig aus wie die Excel-Implementierung von aaxine (Video).
Habe „leider“ kein Excel hier um in die Exceldatei reinzuschauen…

Viel Spaß, Vorhang auf: ;-)

via metalsucks

30. Oktober 2008 · NetFeed 3 Kommentare

REST

Seit einiger Zeit, nicht zuletztt durch Ruby on Rails, ein weiteres Buzzword der Webtechnologien: REST.
REST bezeichnet, ganz grob gesagt, eines der Kernkonzepte des WorldWideWeb.

Was sich genauer dahinter verbirgt wird nett in How I Explained REST to My Wife erklärt. Auch wenn man REST schon kennt nett zu lesen :-)

29. Oktober 2008 · WebWork 0 Kommentare

Android auf Openmoko Freerunner

Da ist sie, die Ankündigung für Android auf dem Openmoko Freerunner, angeblich ab November verfügbar.

22. Oktober 2008 · Linux, Openmoko 2 Kommentare

Android Quellcode freigegeben

Google scheint wirklich den kompetten Sourcecode von Android freigegeben zu haben (Ankündigung, Quellcode). Ich bin gespannt, ob wie lange es dauert bis sich nun ein paar schlaue Köpfe finden, die das ganze auf den Openmoko Freerunner portieren.

Kurz zum Hintergrund: Android ist ein von der OpenHandsetAlliance (OHA) getriebenes Projekt, das ein Betriebsystem für mobile Endgeräte erstellt. Hinter der OHA steckt als treibende Kraft Google, das erste mit Android ausgestattete Gerät ist das G1 und wird zunächst nur in den USA durch T-Mobile vertrieben, ab November soll es auch in Großbritannien und ab 2009 im restlichen Europa verfügbar sein. Positioniert wird das G1 ausdrücklich als iPhone Konkurrent, und auch der Vertriebskanal für zusätzliche Anwendungen – den zentralen Android Market – gleicht dem AppStore von Apple (jedoch sind die Spielregeln etwas anders, aber das geht jetzt zu weit).
Google möchte damit offensichtlich seine Position als BigPlayer bei alles was mit Internettechnologien zu tun hat, festigen und ausbauen. Bei einem von-jetzt-auf-gleich Marktanteil von 4 Prozent in den USA scheint diese Ambitionen zu bestätigen.

Von der Systemarchitektur und den Konzepten die sich in Android wiederfinden bin ich sehr angetan – davon, dass Google damit (höchst wahrscheinlich) auf Datenfang (es geht um meine persönlichen Daten!) gehen will natürlich nicht. Aber es sieht ja zumindest so aus, als wenn man die Möglichkeit bekommt, das System auch in angepasster Form zu nutzen :)

21. Oktober 2008 · Openmoko, Studentenleben 5 Kommentare

Die Hintergründe der Krise

Die Hintergründe der aktuellen Krise (ich glaub nicht so ganz dass es schon vorbei ist…) wurdengestern in einem Beitrag im Magazin PlusMinus näher beleuchtet. Und es wir deutlich gemacht, an welchen Stellen unsere Regierung daran beteiligt war, die Krise herbeizuführen.

Zum Beitrag Deregulierung als Ursache der Krise in der ARD Mediathek
Angucken und zur Meinungsbildung über unsere lieben Politiker heranziehen – bald sind wieder Wahlen!
Und Aussagen wie „Wir greifen hart durch, damit sich das, was wir jetzt erlebt haben, nicht wiederholt.“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel (vgl. tagesschau.de)klingen vor diesem Hintergrund fast schon nach Hohn.

Ergänzend dazu emphielt sich der Artikel Die Elite rettet sich selbst auf weissgarnix.de – worüber ich auch auf den Plusminus-Beitrag gekommen bin.

15. Oktober 2008 · Politik 3 Kommentare

Lost Places

Alte Bauten, verlassene Reste von Zivilisation und ruinen habe eine beeindruckene und anziehende Wirkung, und so verfolge ich auch schon seit einiger Zeit die Seite opacity.us, auf der Tom Kirsch Fotografien von eben solchen Plätzen zeigt.

Außerdem findet sich dort auch seit diesen Monat ein Artikel über ihn und seine Arbeiten aus dem Magazin Digital Photographer.

Wunderbare Bilder! Viel Spaß beim Anschauen :)

(Das Bild selbst habe ich vor einiger Zeit selbst an einem solchen wunderbaren Ort aufgenommen – eine spannende Tour war das…)

10. Oktober 2008 · Foto 1 Kommentar

Volkssport Geocaching?

Nachdem ich vor gut 3 Jahren mit dem Cachen angefangen habe, verbreitet sich Geocaching offensichtlich immer weiter – wird’s zum Volkssport und damit uninteressant?

Am letzten Wochenende wurde ich auf einen durch Deutschland Radio organisierten Geocache-Event in Berlin aufmerksam, Bekannte weisen mich immer wieder (häufiger?) auf Berichte in Zeitungen und Fernsehen hin.

Das mystische, geheimnisvolle und kritisch-beäugte tritt damit wohl etwas in den Hintergrund – obwohl man besser doch weiterhin aufpasst, wenn man Nachts mit Stirnlampen auf dem Kopf durch den Wald oder auf dem beim Gelände der alten Irakischen Botschaft herumläuft – schließlich wird man heutzutage doch recht schnell als Terrorverdächtiger eingestuft ;-)

Um den Sonderling-Status zu behalten müsste man also vielleicht weiterziehen, zum Beispiel zum Geo-Hashing (Polylux berichtete). Es gibt auch ein Google-Maps Mashup, um die nächstgelegene hash-Location zu finden.

Andererseits macht GeoCachen immer noch einen riesen Spaß, es gibt unglaublich viele gute Caches, die liebevoll ausgearbeitet über besondere Wege zu Orten führen, die man ohne Cachen zu gehen wahrscheinlich nicht aufgesucht hätte. Und es ist immer wieder ein guter Grund für einen gemeinsamen Ausflug mit Freunden :-)

Also, genug Gründe dafür – Ich bleib GeoCacher!

9. Oktober 2008 · Spiele 1 Kommentar

Finanzkrisen-Lesestoff

Einfach mal bei WeissGarNix vorbeischauen.

Ich bin gespannt, wie das weitergeht…

8. Oktober 2008 · Gossip 0 Kommentare

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