12. März 2009
Eben bin ich unter der Überschrift „Welttag gegen Internet-Zensur“ auf ein Interview („Der Argwohn gegen Blogger wächst„) mit dem Betreiber des Lawblog gestoßen.
Für alle, die hin und wieder irgendwo „im Internet“ ihre Meinung kund tun, eine Lektüre wert, wird doch nocheinmal hervorgehoben, wann man wo mit Ärger rechnen darf – zu Unrecht oder nicht.
Für Leute mit eigenem Blog gehört das Lawblog leider fast zur Pflichlektüre. Ich persönlich find es sehr bedenklich und nervig, wie groß die Rechtsunsicherheit geworden ist und dass man fast überall damit rechnen muss, durch Anwälte bedrängt zu werden. Sollte diese Zunft nicht eigentlich dazu da sein, Recht einfacher zugänglich zu machen?!
18. Februar 2009
Die im Bild gezeigte Ergebnisseite habe ich eben von Google geliefert bekommen. Kein Fake, keine Plugins vom Browser.
Muss ich mir jetzt Gedanken machen? Hat Google die über mich gesammelten Daten so interpretiert, dass ich wohl schwerhörig bin? Oder schwer von Begriff?
Mag ja alles sein (auch wenn ich es nicht hoffe
), aber das ist immernoch kein Grund für eine Suchmaschine, mich so anzuschreien. Finde ich.
18. Februar 2009 · NetFeed
12. Februar 2009
In der Nacht zum Freitag wird der „UNIX-Timestamp“, also die Zeit, die seit dem 1.1.1970 vergangen sind 1234567890 Sekunden „alt“. Ein Histrorischer Augenblick 
Natürlich gibt es schon eine Website, die sich diesem Augenblick widmet: timestamp1234567890.com
Wie man direkt erkennen kann, wird es im Jahre 2038 bei dieser Art, Zeitwerte zu Speichern, zu einem Überlauf kommen – vergleichbar mit dem „Jahr-2000-Problem“ – kommen. Zumindest dort, wo zum Speichern ein vorzeichenbehafteter 32-bit Integerwert zum Einsatz kommt, also zum glück bei weitem nicht bei allen Systemen.
Und für die, die es betrifft, is ja noch kurz Zeit, sich drum zu kümmern 
siehe: wikipedia: Unix-Timestamp
11. Februar 2009
Mal wieder ein Hinweis auf ein kostenloses eBook:
Produktion von Open Source Software von Karl Fogel
Da ich immer öfter die Erfarhung mache, das, gerade in Bezug auf Kommunikationsgewohnheiten und interner Organisation, „klassische“ (oder „Industrie- und Auftrags-“ oder „wie-man-sie-nennen-möchte“) Projekte sich eine Menge bei den Projekten der Open Source Szene abschauen können, halte ich für lesenswert 
11. Februar 2009 · Software, Work
4. Februar 2009
Meine Gallery-Installation unter foto.mynethome.de wurd vor einiger Zeit von bösen, bösen Spam-Bots heimgesucht. Seit dem ist es leider nurnoch für registrierte Benutzer möglich, Kommentare zu hinterlassen.
Das „Aufräumen“ habe ich aus verschiedenen Gründen immer wieder verschoben, leider bietet die Admin-Oberfläche der Gallery auch keine Möglichkeit, Kommentare in Masse zu bearbeiten – aber das wird hoffentlich mit der angekündigten Version 3 besser.
So habe ich mich eben mal wieder auf die Suche nach einer praktikablen Lösung gemacht und bin im Gallery Forum auf folgende Lösung gestoßen, die leider den direkten Zugriff auf die Datenbank vorsieht (Thread im Forum):
Do NOT just delete from g2_Comment! You’ll leave orphaned entries all over the place.
One unofficial-but-seems-to-work SQL statement is:
delete ce, e, co from g2_ChildEntity ce, g2_Entity e, g2_Comment co where ce.g_id=e.g_id and e.g_id=co.g_id and e.g_entityType='GalleryComment';
If you want to remove comments matching a pattern (say, containing the string http), use
delete ce, e, co from g2_ChildEntity ce, g2_Entity e, g2_Comment co where ce.g_id=e.g_id and e.g_id=co.g_id and e.g_entityType='GalleryComment' and co.g_comment like '%http%';
Mit 2 Abwandlungen des zweiten Befehls ist meine Gallery nun endlich wieder Spam-Frei. Vielleicht kann ich auch bald Kommentare ohne Registrierung/Anmeldung wieder erlauben, mal sehen was sich da für Mechanismen finden….
4. Februar 2009 · Software
29. Januar 2009
Wie geplant und angekündigt ist am 27. der KDE 4.2 („The answer“) erschienen. Der Visual Guide lässt mich wirklich neugierig werden – leider brauche ich meinen Rechner gerade zusehr um das Semester zuende zu bringen und mag jetzt kein Upgrade Riskieren. Aber bald! 
Leider haben wir es an der Hochschule dieses Jahr nicht geschafft, einen zweiten LinuxDay zu organisieren, aber es gibt Ersatz:
Am Freitag abend findet im Unithekle eine kleine KDE 4.2 Releaseparty statt, offen für jeden.
Hier die Einladung: KDE 4.2 Releaseparty / FSFE Fellowshipmeeting
29. Januar 2009 · Linux, Software
25. Januar 2009
Bisher habe ich für aufwendigere RAW-Entwicklungen (also dem virtuellen Entwickeln von Bildern, die mit der Digitalkamera als Rohdaten aufgenommen wurden) meist zum „Neustart“ gegriffen und mit hilfe von PhaseOne aus meinen Aufnahmen weitervarbeitbare Bilder erstellt.
Vorhin bin ich eher zufällig über die kostenlose Software Raw Therapee gestolpert. Verfügbar für Windows und Linux. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und habe sie gleich mal gestestet – und bin begeistert.
Überrascht hat mich sogar, dass ich bei der Suche nach Meinungen zu dieser Software nun schon einigemale darüber gestolpert bin, das sie wohl einigen komerziellen Konkurrenzen bezüglich der Qualität überlegen sein soll – inklusive meines bisherigen Favoriten PhaseOne (z.B. im Sigma-Forum).
Die Liste der Unterstützen Kameras sowie der bereitgestellten Features ist recht ansehnlich, ich habe bei meinem kurzem Versuch nichts vermisst. Sogar ein deutsches Handbuch ist verfügbar.
Besonders für Besitzer von Olympus oder Panasonic Kameras ist der VNG-4 Algorithmus für Demosaicing (s. Wikipedia: Demonsaicing) interessant, da dieser eine bestimmte Art von Artefakten während der Entwicklung verhindert und so deutlich bessere Ergebnisse liefert. (vgl. FAQ)
Also, für alle die auf der Suche nach einem kostenlosen und auch unter Linux lauffähigem RAW-Converter sind: Raw Therapee ist einen Versuch wert.
In diesem Sinne: Happy shooting & raw-processing 
25. Januar 2009 · Foto, Linux, Software
15. Januar 2009
Heute mal wieder ein Linux-Post 
Möchte man auf der Kommandozeile den Komfort haben, eine Eingabe mit Befehlen aus seiner History vervollständigen zu können, also zum Beispiel die Eingabe tail per Tastendruck auf den gestern Abend eingegebenen Befehl tail -f svn/app/development.log zu vervollständigen, muss man in der Datei /etc/inputrc die Zeilen
"\e[5~": history-search-backward
"\e[6~": history-search-forward
einfügen oder auskommentieren.
Voilá, spätestens nach einem neuen Login auf dem System kann man die Bild-hoch/-runter Taste genau dafür einsetzen. Unter einigen Distributionen ist es wohl auch schon aktiv, unter allen Debian-Varianten die ich kenne, leider nicht.
14. Januar 2009
Ein einfacher Link-Post mit einem Artikel aus 2004 über die drastischen Unterschiede zwischen Softwareentwicklern, den ich zwar schon kannte, über den ich aber eben mal wieder gestolpert bin:
Wie ich gerade darauf gekommen bin? Über Umwege und die kürzlich veröffentlichte Liste der
angeblich 25 gefährlichsten Programmierfehler .
Wobei man ganz gut darüber diskutieren kann, ob das wirklich alles Programmierfehler sind…
7. Januar 2009
Da mein One Shot per Day -Projekt/Album (siehe auch „Funkstille„) ja leider nicht seinem Namen entsprechen konnte und ich einfach hin und wieder Bilder dort hochlade, quasi „Momentaufnahmen“ hab ich das Album und den Titel oben links umbenannt. Nur nochmal als erklärung hier, damit sich keiner wundert 
Zum Album: Shots