Nicht-Wahlwerbung
Ich hab gehört, dass bald Bundestagswahlen sind, also aus gegebenen Anlass hier mal ein wirklich guter Nicht-Wahlwerbespot:
Viel Spaß, und nicht vergessen wählen zu gehen!
Ich hab gehört, dass bald Bundestagswahlen sind, also aus gegebenen Anlass hier mal ein wirklich guter Nicht-Wahlwerbespot:
Viel Spaß, und nicht vergessen wählen zu gehen!
Möchte man von Zeit zu Zeit eine neue Firmware auf seinem Android-Gerät ausprobieren, steht man u.U. vor dem Problem, dass dabei auch die Benutzerdaten und Konfigurationen verloren gehen. Für die meisten Zwecke gibt es zwar gute Backuptools, benutzt man jedoch das Mailprogramm K9-Mail, steht man vor einem kleinen Rätsel. Zumindest habe ich keine gute Lösung gefunden, die dortigen Einstellungen zu sichern und wiederherzustellen.
Drum habe ich mich eben hingesetzt und eine Lösung ausgetestet, die eigentlich recht nahe liegend ist, jedoch u.U. root-Rechte auf dem Telefon braucht und ein wenig Vertrautheit mit der Kommandozeile voraussetzt.
Die Idee ist, die Konfigurationsdaten einfach vom Telefon herunter zu kopieren und später wieder einzuspielen (wie das eben bei einem Backup/Recovery so läuft
).
Ich habe das ganz zunächst probiert, indem ich meine K-9 Einstellungen vom Telefon in einen Emulator überspielt habe, und später dann nach erfolgreicher Installation der neuen Firmware (andere findet man zum Beispiel in der AndroidSPIN ROM Database) auch erfolgreich angewendet.
Die nötigen Kommandos, nachdem man das Android SDK erfolgreich eingerichtet hat und der Zugriff mit adb auf das Telefon funktioniert, sind:
mkdir com.fsck.k9 cd com.fsck.k9 adb pull /data/data/com.fsck.k9 ./
Nach Neuinstallation folgt zunächst die
Installation von K9. Dann mit adb und dem Kommando
adb shell 'ls -l /data/data/com.fsck.k9'
Nachschauen, unter welchem Benutzer K9 nun arbeitet, die Ausgabe bei mir ist zum Beispiel
drwxrwxr-x app_53 app_53 2009-08-19 16:03 shared_prefs drwxrwxr-x app_53 app_53 2009-08-19 16:03 app_KeyStore drwxrwx--x app_53 app_53 2009-08-19 16:02 databases drwxrwx--x app_53 app_53 2009-08-19 16:02 cache drwxr-xr-x app_53 app_53 2009-08-19 16:02 lib
gewesen, woraus ersichtlich wird, dass der neue Benuter app_53 ist.
Seine Daten spielt man dann zurück mit
adb push com.fsck.k9 /data/data/com.fsck.k9
Zum Schluss werden dann die Benutzerrechte wieder korrekt setzen, dazu braucht man die UID des neu installierten K9, wie oben beschrieben in nserem Fall app_53 und muss das Datenverzeichnis mit einem chown entsprechend dem jeweiligen Benutzer wieder zuordnen:
chown app_53.app_53 /data/data/com.fsck.k9/* chown app_53.app_53 /data/data/com.fsck.k9/shared_prefs chown app_53.app_53 /data/data/com.fsck.k9/app_KeyStore chown app_53.app_53 /data/data/com.fsck.k9/databases chown app_53.app_53 /data/data/com.fsck.k9/cache chown app_53.app_53 /data/data/com.fsck.k9/lib
Anzumerken ist noch, dass ich mir nicht die Mühe gemacht habe, zu schauen, welche Daten denn nun wirklich notwendig sind – offensichtlich ist zum Beispiel dass man sich das Überspielen des Cache-Verzeichnisses sparen könnte, evtl ist sogar nur die Datei databases/preferences_storage notwendig. Vielleicht hab ich beim nächsten Firmwarewechsel Zeit und Lust, das zu testen ![]()
Interessieren würde mich allerdings, wie sich dieser ansatz auf einem nicht mit root-Privilegien ausgestatteten Gerät verhalten würde. Mal sehen, vielleicht komme ich in absehbarer Zeit ja dazu, das zu testen….und vielleicht helfen diese Aufzeichnungen trotzdem ja jemanden ![]()
Nachdem ich mich vor einiger Zeit, kurz nach Ablauf der Garantie, über einen Displayschaden freuen durfte (der dann dochnoch günstig behoben werden konnte), wurde gestern die Freude an meinem Thinkpad erneut getrübt – das linke Schanier brach ohne Gewalteinwirkung – siehe Foto – einfach durch.
Sehr ärgerlich, zum Glück hab ich zum Arbeiten eine Dockingstation, aber die Verwendbarkeit unterwegs wird doch eher mal eingeschänkt.
Im Thinkpadforum bin ich zum Glück auf den entsprechenden Thread „Linkes Schanier gebrochen bei R 60“ gestoßen, und habe darüber direkt die richtige Ersatzteilnummer (45N4172), die Adresse zum Bestellen von Lenovo Ersatzteilen, sowie diverse Anleitungen in Erfahrung bringen können. Wenn alles gut Läuft kann ich schon am Wochenende den kleinen Schaden beheben ![]()
Achja, und ganz so desaströs wie beim Display, ist der Ersatzteilpreis diesmal wohl nicht – unter 30 EUR wird mich die Geschichte vorraussichtlich kosten.
Am 17.09.09 ist „Opt Out Day“ – der Tag an dem man den Meldebehörden verbieten kann (und sollte), die dort hinterlegten persönlichen Daten weiterzugeben.
Eine interessante Aktion der Piratenpartei, Antworten, warum die Aktion sinnvoll und notwendig ist, gibts auf der Aktionsseite unter „Fragen? Antworten!“.
Für Siegburger habe ich direkt mal das passende Formular auf Siegburg.de herausgesucht:
„OptOut“ Formular des Siegburger Bürgeramts
Holt euch die Kontrolle über eure Daten zurück!
Obwohl Spiegel Online wirklich nicht zu meinen bevorzugten Internetseiten gehört und ich die Qualität der dortigen Inhalte des öfteren in Frage stelle, bin ich über einen recht interessanten Artikel dort gestoplert:
Zehn Thesen zum Web – Warum die Dummheit des Internets ein Segen ist
Kurz vorweg: Es geht bei der im Titel genannten „Dummheit“ nicht um die Inhalte oder Nutzer, sonder darum, das das Netz Inhalte Weiterleitet und Verarbeitet, ohne sie zu verstehen, und warum das gut so ist.
Im Kontext der Zensursula-Debatte finde ich besonders den folgenden Abschnitt bemerkenswert:
Was tatsächlich möglich ist, zeigte vor kurzem eine Studie der Universität Cambridge: Die Forscher fanden heraus, dass gemeldete Phishing-Seiten, die Bankdaten ausspähen sollten, im Schnitt nach wenigen Stunden aus dem Netz verschwinden – während Seiten mit Kinderpornografie oft noch einen Monat nach der Meldung im Netz standen. Die Effektivität solcher Säuberungsmaßnahmen hänge nicht zuletzt „von den Anreizen für Organisationen ab, dafür angemessene Ressourcen zur Verfügung zu stellen“, schlussfolgerten die Autoren aus ihren Ergebnissen.
Anders gesagt: Weltweit als abscheulich betrachtete Straftaten wie die Darstellung der Vergewaltigung von Kindern werden im Netz weniger wirksam bekämpft als Straftaten, bei denen es um Geld geht. Das wäre doch mal ein schöner Ansatzpunkt für die Politik. Allerdings ist es eher eine Aufgabe für das Außen- und das Justiz- als das Familienminsterium.
Mal wieder das liebe Geld. Das, was die Politik derzeit vom Zaun bricht, ist also mal wieder nicht zum Schutz der Opfer, sondern Wahlkampfaktionismus und Sicherung bzw. Ausbau der verfügbaren Instrumente zur Kontrolle und Machtausübung.
Auf den Punkt gebracht: Wir brauchen keine neuen Gesetze. Wir brauchen keine Zensur. Wir sollten uns vielmehr darum kümmern, das Anstand und gesellschafliche Werte wieder tatsächlich gelebt werden und auch im Netz zur Anwendung kommen. Und dass schafft man meiner Meinung nach wohl kaum mit Gesetzen und Vorschriften.
Und zum Schluss noch der Hinweis auf einen Artikel über die Zensurpolittik, gezielte Desinformation und wie Mircosoft damit und so letztendlich mit Hilfe von Kinderpornographie seinen eigenen Gewinn maximiert und Marktpositionen auszubauen scheint: Zensursula, Indien, Microsoft und die Lüge in der Politik
Garnicht gut, wie die Regierung und Horst Seehofer da versuchen wollen, Fehler und Kontrollmöglichkeiten abzuschaffen. Transparenz? Ach wo, wofür?!
Passt ja nur in den Geist der Zeit, dass man das „Informationsfreiheitsgesetz“ beschneiden und lieber den Klüngel (der wahrscheinlich auch zur Finanzkrise geführt hat) schützen möchte.
Das Große geschrei und die lautstarken Ankündigungen, den Finanzsektor besser und genauer kontrollieren zu wollen, damit Risiken sich in Zukunft nicht mehr so aufbauen können – ausgeprochen von Politikern aller Fraktionen, insbesondere auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel – doch nur leere Phrasen und heisse Luft?
Mal wieder ein dickes #FAIL für die „etablierten“ Parteien….
Wenn man mal in die Situation kommt, dass man sein Telefon PUK-gesprerrt hat (zum Beispiel weil man die PIN nicht mehr kannte und sie drei mal falsch eingegeben hat), hilft die Eingabe des folgenden Codes:
**05*<PUK Code>*<enter a new pin>*<confirm the new pin>#
Eingeben muss man das ganze einfach in die Eingabemaske zum absetzen eines Notrufs, da nicht explizit nach der PUK gefragt wird. Und schon darf man das G1 wieder benutzen. Nabenbei legt man noch eine neue PIN fest, die man sich hoffentlich besser merken kann ![]()
…könnte ich bekommen, wenn ich diesen Artikel lese:
Zensursula, Indien, Microsoft und die Lüge in der Politik
auf SpiegelFechter.com
Gestern beim MI-Grillen hab ich was aufgeschnappt,
das wunderbar in die Nerd ist… Sammlung im Real Life Blog passt:
Nerd ist, … wenn du bei „Glut“ nicht an die Glut im Grill, sondern an OpenGL denkst.
Danke an Holger ![]()
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